Team Leichtathletik


Leichtathletik ist...

Laufen, Springen und Werfen sind die ältesten und natürlichsten Körperübungen, die schon in der Antike Hauptbestandteil der körperlichen Ausbildung und der olympischen Spiele waren.

Leichtathletik ist die Grundsportart, auf die sich die meisten übrigen Sportarten zurückführen lassen.

Leichtathletische Übungen sind ein ausgezeichnetes Mittel, die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern.

Mit ihnen lassen sich der Kreislauf und das Nervensystem sowie die physischen Grundeigenschaften Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit und Gewandtheit am besten entwickeln und vervollkommnen


Mitglieder: 13 Jungen, 29 Mädchen und 6 Erwachsene


Wettkämpfe: Sportler der Abteilung nehmen in Laufe des Jahres an ca.15 vorwiegend regionalen Wettkämpfen teil,

Teilnahme der Leistungsträger aber auch an Bezirks- und Landesmeisterschaften

 

Eigene Wettkämpfe: 1x im Jahr volkssportliche Laufveranstaltung „Beuchaer Stundenlauf mit Musik“


Schor, Wolfgang (Abteilungsleiter) 

Herder, Horst (Übungsleiter) 

Klinge, Michael (Übungsleiter) 

Sämisch, Marco (Übungsleiter)


Trainingszeiten

Wochentag Zeit AK Übungsleiter
Montag: 16.00 Uhr Leistungsgruppe H. Herder
Dienstag: 16.00 Uhr AK 7-11 W. Schor/M. Klinge
  17.15 Uhr AK 11-14 W. Schor/M. Klinge
  18.30 Uhr AK 14-20 M. Sämisch

 

 Der Trainingsbeginn findet in der Turnhalle der Grundschule Beucha statt.


Abteilungsleiter Wolfgang Schor 

Tel.: 034292-72703


Stundenlauf 

Das große Zittern um den 60-sten

Bis zum Donnerstag hätte sich niemand gewundert, wenn der Jubiläumslauf in Beucha abgesagt worden wäre. Am Dienstag half der Bauhof der Stadt Brandis mit einem Räumfahrzeug den angewehten Schnee aus der Laufbahn zu schieben.

Mit dem Schneeschieber wurde durch Vereinssportler nachgearbeitet. Mehr war auf der durchnässten und aufgeweichten Bahn nicht zu machen.

Der Schnee- und Nieselregen am Donnerstag ließ die Stimmung auch nicht gerade steigen.

Allerdings hat man mit dem 60-sten schon eine gehörige Portion Altersstarrsinn.

Der Lauf sollte unbedingt stattfinden - denn Laufen kann man bekanntlich bei jedem Wetter.

Ein Notfallplan wurde geschmiedet.

Sportliches Vorprogramm in der Turnhalle, Versorgung durch den Förderverein der GS im Speiseraum, Anmeldung und Urkundenschreiber im Eingangsbereich der Turnhalle.

Die Hüpfburg und der Start- und Zielbogen wurden abbestellt.

Sogar ein Steufahrzeug stand im Bauhof bereit.

Am Freitag schien sich dann Petrus an der Vertrag mit den Leichtathleten des ESV Lok Beucha erinnert zu haben, der in der Regel zu den Stundenläufen gutes Wetter garantiert.

Und tatsächlich, am Wettkampftag dann der ersehnte Wetterwechsel.

Trocken und am Nachmittag sogar Sonnenschein.

Die Bahn war gegenüber dem Donnerstag deutlich abgetrocknet.

Der Notfallplan wurde verworfen. Bereits ab 15.30 Uhr tummelten sich die ersten Kinder und Jugendlichen mit ihren Eltern auf dem Sportplatz und testeten sich an den aufgebauten Stationen oder schrieben sich schon mal in die Teilnehmerlisten ein.

Kurz vor dem Startschuss hatten dann immerhin 196 Läuferinnen und Läufer an der Startlinie Aufstellung genommen.

Jetzt übernahmen die großen Mädchen der Abteilung das Kommando.

Alle Teilnehmer wurden zu einer zünftigen Erwärmung gebeten.

Kurz vor dem Start noch der offizielle Teil. Neben dem Ehrengast, Marc Werner, der als Sieger des Leipzig Marathons und des Städtelaufs Wurzen-Grimma von 2016 vorgestellt wurde,

auch Lucia Lehmann die wir nach 8 Jahren aus der Trainingsgruppe des Vereins verabschiedet haben.

Seit Januar arbeitet sie intensiv an ihrer leistungssportlichen Karriere und startet für den SC DHfK Leipzig.

Mit Max Grupen wurde ein weiterer ehemaliger Lok-Athlet begrüßt, der inzwischen für den LV 90 Erzgebirge startet und im Juniorenbereich zu den besten 400m- Läufer Deutschlands zählt.

Punkt 17.00 Uhr endlich der Startschuss. Dann war alles wie immer.

Eine beindruckende Läuferschar setzte sich in Bewegung. Für alle das Ziel, möglichst viele Runden zu drehen. Auch eine kleine Walkergruppe startet in Richtung Autobahnsee.

Bereits bei der Anmeldung konnten alle Teilnehmer die schicken Urkunden und Teilnehmermedaillen in Augenschein nehmen, die als Belohnung auf sie warteten.

Von einer verkürzten Variante aus Witterungsgründen keine Rede mehr.

Auch der älteste Teilnehmer, Jürgen Voigt, Baujahr 1944 drehte eine Stunde lang seine Runden.

Und dann war da ja noch der Urkundenwettbewerb.

Tatsächlich war es wieder Nico Skopnik, Abteilungsleiter der Wintersportler des Vereins, der wie beim 50. Jubiläum mit seiner Mappe anrückte und 25 Urkunden auf den Tisch legte.

Die älteste Urkunde hatte Katja Dietze mitgebracht. Sie stammte vom 2. Stundenlauf und ist auf den Oktober 1984 datiert.

Während Katja ihr Auto zu einer kostenlosen Durchsicht zum Kfz-Service Sämisch bringen kann, wird Nico für einen Tag vom Sportgeschäft Gegenwind 4.0 aus Naunhof ein flottes E-Bike zum Test zur Verfügung gestellt. Neben den vielen Helfern aus dem Verein und dem Förderverein der GS Beucha sei auch der Firma Schott-Pokale aus Grimma für die Unterstützung bei den Teilnehmermedaillen herzlich gedankt.

Wenn es nach den Organisatoren geht, soll die Erfolgsgeschichte rund um den Beuchaer Volkssportlauf auch 2019 weiter geschrieben werden allerdings, mit einem kleinen „aber“.

An der Laufbahn muss bis dahin dringend etwas getan werden.

Hier sollte man mit dem Schulträger, der Stadt Brandis, eine gemeinsame Lösung finden.

 

W. Schor, Abteilung Leichtathletik, ESV Lok Beucha


Wettkampf

Trainingsgruppen der letzten Jahre